Phoooala

phoooala

Aufgrund von Einflüsse und Samples verschiedenster Farbe scheint sich phoooala beizeiten selbst nicht darüber im Klaren zu sein, in welche Richtung das nächste Sounddesign geht.

Von Low End Theory-Beats und ambientlastigen Klängen über World-Musik aus dem Senegal oder Brasilien bis hin zu französischen Chansons oder selbst kitschigem Pop-R’n’B der frühen 2000er gelangen unterschiedlichste Fragmente in die Endprodukte. Aus dem hiphoplastigen Fokus auf Samples in der Anfangszeit erwuchsen verfremdete, teils dunklere Songstrukturen, die von Techno bis hin zu Trap oder Spoken Word reichen können. Der willkürliche Name phoooala bleibt ebenso wandelbar wie der Sound, der sich Track um Track nicht so recht greifen lassen will.

Text: Ruben Ahlers